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Christa Luft
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Christa Luft (* 22. Februar 1938 als Christa Hecht in Krakow am See) ist eine deutsche Ăkonomin und Politikerin (SED/PDS). Sie lehrte ab 1971 als Professorin fĂźr sozialistische AuĂenwirtschaft an der Hochschule fĂźr Ăkonomie in Berlin-Karlshorst und war von 1988 bis 1990 deren Rektorin.
Während der friedlichen Revolution war sie von November 1989 bis April 1990 stellvertretende Vorsitzende des Ministerrates und Wirtschaftsministerin der DDR in der Regierung Modrow. Nach der deutschen Wiedervereinigung war Luft von 1994 bis 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages fßr die PDS. Sie publizierte zahlreiche VerÜffentlichungen zu wirtschaftlich-Ükonomischen Hintergrßnden und gesellschaftlichen Analysen.
Contents
⢠Leben und Wirken
⢠Politik
⢠Bßcher
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Leben und Wirken
Christa Lufts Vater war Maschinenschlosser und Meister in der Mathias-Thesen-Werft in Wismar, die Mutter arbeitete als Wirtschafterin und Leiterin einer GroĂkĂźche. Sie besuchte von 1945 bis 1952 die Grundschule in Bobitz bei Wismar und im Anschluss die Oberschule in GrevesmĂźhlen. Das Abitur legte sie 1956 an der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät (ABF) in Halle (Saale) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ab. Danach studierte sie von 1956 bis 1960 AuĂenhandel und internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Hochschule fĂźr AuĂenhandel in Berlin-Staaken und an der Hochschule fĂźr Ăkonomie (HfĂ) in Berlin-Karlshorst mit dem Abschluss Diplom. Zu ihren Lehrern gehĂśrten Gunther Kohlmey, Helmut Koziolek und Hans Mottek.
Ab 1961 arbeitete sie als wissenschaftliche Assistentin an der HfĂ. 1964 wurde sie dort zum Dr. rer. oec. promoviert. Ihr Dissertationsthema lautete Die wesentlichen EinflĂźsse der sozialistischen internationalen Arbeitsteilung und des AuĂenhandels auf den Nutzeffekt gesellschaftlicher Arbeit (untersucht am Beispiel der EmpfängerrĂśhrenindustrie der DDR); Gutachter waren Gertrud Gräbig und Manfred Funke. Von 1964 bis 1968 war sie an der HfĂ wissenschaftliche Mitarbeiterin und mitverantwortlich fĂźr den Aufbau der neuen Lehrdisziplin Leitung des sozialistischen AuĂenhandels unter Leitung von Erich Freund, GrĂźndungsrektor der Hochschule fĂźr AuĂenhandel (1954) und Ko-Vorsitzender (DDR-Seite) des Ausschusses fĂźr Innerdeutschen Handel. 1966 weilte sie mit dieser Arbeitsgruppe zu einem Studienaufenthalt beim Krupp-Konzern in Essen und beim Ko-Vorsitzenden (BRD-Seite) des Ausschusses fĂźr innerdeutschen Handel Carl Katz in Bremen.
1968 habilitierte sie sich an der HfĂ mit der Habilitationsschrift: Zur bewussten Ausnutzung der dialektischen Einheit Ăśkonomischer und psychologischer Marktfaktoren beim Export der DDR nach dem sozialistischen Wirtschaftsgebiet sowie nach kapitalistischen Industrie- und Entwicklungsländern (Das Wesen der Verkaufspsychologie im sozialistischen AuĂenhandel); Gutachter waren Gertrud Gräbig und Horst Tiedtke. 1968 wurde sie zur Hochschuldozentin fĂźr das neu entwickelte Fachgebiet âLeitung und Organisation des AuĂenhandelsâ an der HfĂ berufen.
Von 1967 bis 1970 wirkte sie als Prodekanin fĂźr das Fernstudium an der Fakultät fĂźr AuĂenhandel/Sektion AuĂenwirtschaft. 1971 erfolgte ihre Berufung zur Ordentlichen Professorin fĂźr sozialistische AuĂenwirtschaft an der HfĂ. 1973 bis 1977 war sie Direktorin der Sektion AuĂenwirtschaft. In dieser Zeit weilte sie mehrfach als Gastprofessorin an der Hochschule fĂźr AuĂenhandel und Touristik in Maribor in Slowenien, einer Partnereinrichtung der HfĂ. Zu ihren akademischen SchĂźlern gehĂśren neben anderen Heike Balzer, Hans Coppi, Angelika Frisch-FrĂśhlich, Marion MĂźnzer und Frank Seifert.
Von 1978 bis 1981 war Luft stellvertretende Direktorin des Internationalen Instituts fßr Ükonomische Probleme des sozialistischen Weltsystems beim Rat fßr gegenseitige Wirtschaftshilfe in Moskau. Sie intensivierte ihre Kontakte zu Fachkollegen sozialistischer Länder und vertrat das Institut bei internationalen wissenschaftlichen Veranstaltungen sowie bei Tagungen von UNO-Organisationen in Genf und New York.
1981 wurde sie mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Bronze ausgezeichnet.cite-ref-1[1]
AnschlieĂend, von 1982 bis 1987, wirkte sie erneut als Dekanin in der Sektion AuĂenwirtschaft der HfĂ. Als Vertreterin der grĂśĂten Ăśkonomischen Lehr- und Forschungseinrichtung der DDR nahm sie im Rahmen von Delegationen mit jeweils eigenen Vorträgen an Weltkongressen der Ăkonomen in Athen, Madrid und Neu-Delhi teil.
Ab 1985 war Christa Luft fĂźr den Aufbau eines regulären ein- bis zweisemestrigen Studienaufenthaltes fĂźr AuĂenwirtschaftsstudenten der HfĂ an der Wirtschaftsuniversität Wien verantwortlich und initiierte eine Kooperation mit Osteuropawissenschaftlern der Pariser Sorbonne. Es entstand eine Reihe bilateraler Kolloquien in Paris, Lyon und Berlin. 1987 wurde Christa Luft zum korrespondierenden Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR berufen.
Am 28. Oktober 1988 wurde sie in das Amt der Rektorin der Hochschule fĂźr Ăkonomie âBruno Leuschnerâ (HfĂ) in Berlin-Karlshorst eingefĂźhrt. In ihrer Antrittsrede sagte sie 1988:
âIch mĂśchte, dass dieses groĂe Potenzial, das wir im LehrkĂśrper und unter den Studenten haben, richtig genutzt wird, dass wir nicht im Nachhinein immer bejubeln mĂźssen, wie weise die ParteifĂźhrung wieder BeschlĂźsse gefasst hat, sondern ich mĂśchte, dass wir im Vorfeld an der LĂśsung der Probleme mitarbeiten kĂśnnen.âcite-ref-2[2]
Vom 18. November 1989 bis zum 18. März 1990 wirkte sie als berufene Erste Stellvertreterin des Vorsitzenden des Ministerrates der DDR und Ministerin fßr Wirtschaft der Regierung Modrow. In dieser Zeit lagen die Teilnahme an der letzten Tagung des RGW im Januar 1990 in Sofia und im Februar 1990 die Teilnahme an der einzigen Sitzung beider deutschen Kabinette in Bonn.
1990/91 leitete sie bis zur auf Beschluss des Berliner Senats erfolgten Abwicklung der HfĂ am 1. Oktober 1991 den Lehrstuhl âOsteuropawirtschaftâ. Von März bis Oktober 1990 war Christa Luft Abgeordnete der frei gewählten Volkskammer der DDR in der PDS-Fraktion und Haushaltsausschussvorsitzende des Parlaments.
Nach Abwicklung der Hfà war sie bis 1994 Vorstandsmitglied und Dozentin des von ihr mitbegrßndeten Instituts fßr Internationale Bildung Berlin e. V. Schwerpunkt ihres Wirkens dort war die Weiterbildung russischsprechender Wirtschaftsfachleute aus Russland und anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion, aus Bulgarien und der Volksrepublik China. Mehrfach wurde sie zu Gastvorträgen zu Transformationserfahrungen Ostdeutschlands an den Universitäten St. Gallen, Mßlheim an der Ruhr, der Freien Universität Berlin sowie an Hochschulen der Volksrepublik China und Vietnams eingeladen.
Luft ist seit 1993 Mitglied der Gelehrtengesellschaft Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin, der Deutschen Gesellschaft fßr Osteuropakunde, des Offenen Wirtschaftsverbandes von klein- und mittelständischen Unternehmern, Freiberuflern und Selbständigen in Berlin und Brandenburg e. V., dessen erste Vorsitzende sie war.
Politik
Zwischen 1994 und 2002 war Luft, durch ein Direktmandat in Berlin gewählt, Abgeordnete im Deutschen Bundestag. Dazu erhielt sie 1994 44,4 Prozent und 1998 42,2 Prozent der Direktstimmen in Berlin-FriedrichshainâLichtenberg. Ihr Mandat Ăźbte sie ab 1994 als Stellvertretende Vorsitzende der PDS-Gruppe, ab 1998 als stellvertretende Vorsitzende der PDS-Fraktion und deren wirtschaftspolitische Sprecherin aus.cite-ref-3[3]
In der Tageszeitung Neues Deutschland schrieb sie zwischen 2002 und 2012 regelmäĂig fĂźr eine wirtschaftspolitische Kolumne, an der auch Harry Nick, Robert Kurz und Rudolf Hickel beteiligt waren, seitdem ist Luft dort als Autorin tätig.cite-ref-4[4]
Von 2002 bis 2008 war Christa Luft Vorsitzende des Kuratoriums der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) und von 2008 bis 2013 gewähltes Mitglied des Vorstandes der RLS. Luft ist (Stand 2024) Mitglied des Trägervereins der RLS.
Sie war mit dem Ăkonomieprofessor Hans Luft verheiratet, der 2006 verstorben ist. Luft und die Familien ihrer zwei SĂśhne leben in Berlin.
Mitte Januar 2022 wurde bekannt, dass sie aus der Partei Die Linke ausgetreten ist. Zu dem Austritt beigetragen habe der Umgang des Linke-Vorstands mit dem Ăltestenrat, weil dessen Analysen in der Wahlkampfstrategie 2021 keine Beachtung gefunden hätten und weil der GrĂźndungskonsens der Linken von 2007 (PDS + Zusammenschluss mit der WASG) âsoziale, demokratische und friedensstiftende Reformen zur Ăberwindung des Kapitalismusâ zu erreichen,cite-ref-programmatische-eckpunkte-teil-iii-5-0[5] sukzessive aufgekĂźndigt werde.cite-ref-6[6]
Inoffizielle Mitarbeiterin des Auslandsnachrichtendienstes (MfS)
Während ihrer Tätigkeit in der Volkskammer und vor ihrem Bundestagsmandat hatte sie sich freiwillig und ohne Erfolg auf eine IM-Tätigkeit ĂźberprĂźfen lassen. Luft hatte Kontakte zur DDR-Staatssicherheit bestritten (âDaran erinnere ich mich nicht.âcite-ref-7[7]). Alexander Schalck-Golodkowski (selbst ehemaliger OibE) hatte gegenĂźber dem Bundesnachrichtendienst Verbindungen von Christa Luft zur Hauptverwaltung A aufgedeckt.cite-ref-8[8] Schalck-Golodkowski benannte Manfred Sßà als ihren FĂźhrungsoffizier,cite-ref-9[9] was sich als falsch herausstellte.cite-ref-bundestag-10-0[10]
Eine Untersuchung des Immunitätsausschusses des Bundestages 1998 ergab, dass Christa Luft von 1963 bis 1971 unter dem Decknamen âIM Giselaâ in einem Vorgang fĂźr die Hauptverwaltung A des Ministeriums fĂźr Staatssicherheit registriert war.cite-ref-bundestag-10-1[10] Sie wurde kurz vor ihrer Promotion angeworben. Eine handschriftliche Verpflichtungserklärung unterschrieb sie am 31. Oktober 1963 unter ihrem ursprĂźnglichen Namen Hecht. Im selben Jahr lieferte sie âdem MfS vor dem Hintergrund der Enttarnung eines angeblichen westlichen Spions [âŚ] mehrere (drei) Berichte. Hierbei handelte es sich jedoch lediglich um eine sogenannte Legende, mit deren Hilfe die Zuverlässigkeit [âŚ] geprĂźft werden sollte.âcite-ref-bundestag-10-2[10]
Luft erklärte sich âab 1965 bereit, als âDeckadresseâ fĂźr den Empfang von postalischen Sendungen des MfS zu fungieren. Aus den vorliegenden Unterlagen ergibt sich allerdings nicht, ob sie tatsächlich Postsendungen an das MfS weiterbefĂśrdert hat.âcite-ref-bundestag-10-3[10] Als wahrscheinliche Tippgeberin fĂźr âHinweise auf Personen [âŚ] die in die operative Arbeit des MfS einbezogen werden kĂśnntenâ stand sie bis 1966 zur VerfĂźgung. âAb Mitte 1966 bis 1971, dem Zeitpunkt der fĂśrmlichen Beendigung des IM-Vorgangs âGiselaâ, liegen keine Dokumente vor, die auf die inoffizielle Tätigkeit [âŚ] zurĂźckgehen.âcite-ref-bundestag-10-4[10]
Christa Luft stellte im Juni 1995 erneut einen Antrag auf Akteneinsicht bei der damaligen Gauck-BehĂśrde und erfuhr dadurch Details zu der 1977 vom MfS eingeleiteten Operative Personenkontrolle (OPK) zu ihrer Person. Das MfS hatte NachschlĂźssel zu ihrer Wohnung anfertigen lassen, die dort bis 1989 verblieben und dann in den Bestand der Gauck-BehĂśrde Ăźbergingen. Sie sei Ăźber den langjährigen Zugang der Stasi zu ihrer Wohnung erschrocken, sei auch von der Gauck-BehĂśrde nicht informiert worden und stellte die RechtmäĂigkeit des Vorgangs in Frage.cite-ref-11[11]
Werke und Schriften
BĂźcher
⢠Die wesentlichen EinflĂźsse der sozialistischen internationalen Arbeitsteilung und des AuĂenhandels auf den Nutzeffekt der gesellschaftlichen Arbeit in der EmpfängerrĂśhrenindustrie der DDR. Dissertation vom 2. April 1964, Hochschule fĂźr Ăkonomie Berlin, 1964.
⢠Zur bewussten Ausnutzung der dialektischen Einheit Ăśkonomischer und psychologischer Marktfaktoren beim Export der DDR nach dem sozialistischen Wirtschaftsgebiet sowie nach kapitalistischen Industrie- und Entwicklungsländern. âšDas Wesen der Verkaufspsychologie im sozialistischen AuĂenhandelâş. Habilitationsschrift. vom 24. Juli 1968, Hochschule fĂźr Ăkonomie Berlin, 1968.
⢠mit Walter Kupferschmidt, E. Legler, S. Sälzler: AuĂenwirtschaftliche Tätigkeit in Produktions- und AuĂenhandelsbetrieben. Verlag Die Wirtschaft, Berlin 1974.
⢠Sozialistische AuĂenwirtschaft â intensiver Reproduktionstyp â Ăśkonomisches Wachstum. Akademie-Verlag, Berlin 1989.
⢠Die ostdeutsche Wirtschaft zwei Jahre nach der Währungsunion: der Markt â Tummelplatz der TĂśchter. 1993, Signatur der Deutschen Nationalbibliothek: â1996 A 12398â
⢠Zwischen WEnde und Ende. Aufbau-Taschenbuch-Verlag, Berlin 1991, ISBN 3-7466-0055-3. (3., erw. Auflage, 1999, ISBN 3-7466-7021-7 (AtV; 7021))
⢠Treuhandreport. Werden, Wachsen und Vergehen einer deutschen BehÜrde. Aufbau-Verlag, Berlin/Weimar 1992, ISBN 3-351-02403-7 (Aufbau-Sachbuch).
⢠Die nächste Wende kommt bestimmt. Berlin 1994, ISBN 3-7466-7008-X.
⢠Die Lust am Eigentum. Auf den Spuren der deutschen Treuhand. Orell Fßssli, Zßrich 1996, ISBN 3-280-02308-4.
⢠Abbruch oder Aufbruch? Warum der Osten unsere Chance ist. Aufbau-Taschenbuch-Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-7466-8526-5 (AtV; 8526: Aufbau-Thema).
⢠Wendeland â Fakten und Legenden. Aufbau-Taschenbuch-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-7466-7049-7 (Aufbau-Taschenbuch; 7049).
⢠Wirtschaftliche HintergrĂźnde â Fakten und Legenden. GNN-Verlag, Schkeuditz 2012, ISBN 978-3-89819-388-7.
Publikationen als Mitautorin/Mitherausgeberin nach der deutschen Einheit (Auswahl)
⢠Melancholische Betrachtungen ßber verpasste Gelegenheiten samt einiger[sic!] Lehren fßr die Zukunft. In: Probleme der Einheit. Nur Blut, Schweià und Tränen? Metropolis-Verlag, Marburg 1991, ISBN 3-926570-33-4.
⢠Schocktherapie statt Prophylaxe. DDR und RGW 1989/90. In: Die kurze Zeit der Utopie. Die âzweite DDRâ im vergessenen Jahr 1989/90. Elefanten Press Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-88520-510-6.
⢠In die soziale Marktwirtschaft ohne Arbeit und Eigentum? In: Mandat fßr deutsche Einheit. Die 10. Volkskammer zwischen DDR-Verfassung und Grundgesetz. Leske +Budrich, Opladen 2000, ISBN 3-8100-2771-5.
⢠Wir wollten keine Nachbeter mehr sein. In: Vom Privileg des Vergleichs: Erfahrungen ostdeutscher Prominenter vor und nach 1989. Militzke, 2009, ISBN 978-3-86189-822-1.
⢠Deutsche Zweiheit â oder: Wie viel Unterschied verträgt die Einheit? PapyRossa Verlag, KĂśln 2010, ISBN 978-3-89438-447-0.
⢠Die Behrensâsche Suche nach einer sozialistischen ReformĂśkonomie geht weiter. In: Man kann nicht Marxist sein, ohne Utopist zu sein... VSA-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-89965-405-9.
⢠Wirtschaftstheorie in zwei Gesellschaftssystemen Deutschlands-Erfahrungen-Defizite-Herausforderungen. (Mitherausgeberin). Rosa-Luxemburg-Stiftung Texte 74, Karl Dietz Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-320-02279-2.
⢠Vorwort: DDR-Wirtschaft â Marode und bankrott? Ihre Kapitäne Versager? In: Jetzt reden wir. Was heute aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist. eb edition berolina 2013, ISBN 978-3-86789-816-4.
Beiträge in Sitzungsberichten der Leibniz âSozietät der Wissenschaften
⢠Zukunft der Arbeit â Arbeit der Zukunft. Band 66, Jahrgang 2004.
⢠Globalisierung â Gestaltungsaufgabe versus Sachzwang. Band 74, Jahrgang 2004.
⢠Ricardos Theorem der komparativen Vorteile â Wohlstandsgewinn fĂźr alle? Band 100, Jahrgang 2009.
⢠Verselbständigung der Finanz- gegenĂźber der Realwirtschaft â Ăberakkumulation als Krisenquelle. In: Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin. Band 107, 2010, S. 37â57. (Digitalisat)
⢠Das Dilemma neoklassischer Dogmen â Wider die geistige Monokultur, fĂźr Pluralität in der Ăśkonomischen Wissenschaft â Analyse am Beispiel der Volkswirtschaftslehre. Leibniz online, Jg. 2015, Nr. 20.
⢠Die deutschen ExportĂźberschĂźsse â ein Kommentar aus makroĂśkonomischer Perspektive. Leibniz online, Jg. 2017, Nr. 25.
Beiträge in Abhandlungen der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften
⢠Die jĂźngste Krise belebt die Systemdebatte. In: Kapitalismus und Krisen heute â Herausforderung fĂźr Transformationen. trafo Wissenschaftsverlag, Berlin 2011.
⢠Praxisversagen neoklassischer Dogmen â Chance fĂźr gesamtwirtschaftliches Denken? In: Theorieentwicklung im Kontext der Krise. trafo Wissenschaftsverlag, Berlin 2013.
Nationale und internationale Publikationen (Auswahl)
⢠International Investment cooperation within the CMEA area. In: Structural change, economic interdependence and world development: proceedings of the 7. World Congress of the International Economic Association, Madrid 2/1987. (gemeinsam mit Lutz Maier).
⢠Foreign trade, growth of the Socialist National Economy and comprehensive intensification. In: Soviet and Eastern European foreign trade. 24/1988 (gemeinsam mit Helmut Blessing und Gerhard Grote).
⢠Nichts gegen Erhard. In: Wirtschaftswoche. 43/1989.
⢠Deutsch-Deutscher Dialog. In: WSI-Mitteilungen. 2/1990.
⢠Economic relations between the GDR and the CMEA countries. In: Reforms in foreign economic relations of Eastern Europe and the Soviet Union: proceedings of a symposium conducted in association with Osteuropa-Institut Muniche and Sßdost-Institut Munich 1991.
⢠Wer brachte den Osthandel der DDR zu Fall? In: Disput. 20/1994.
⢠Perspektivy ekonomitsheskikh swjasei meshdu Wostochnoi Germanii I Rossiei. In: Probleme von Theorie und Praxis der Leitung. Moskau 4/2001.
⢠Mittelosteuropäische Länder zur Europäischen Union â ein qualitative neuer Prozess sozialer Transformation. In: Forschungsinstitut der Internationalen Wissenschaftlichen Vereinigung Weltwirtschaft und Weltpolitik e. V. Berlin, Berichte. Juli 2003.
⢠The financial markets detached themselves of the real economy â over-accumulation as main source of capitalist crises. In: World Review of Political Economy. PLUTO JOURNALS London. vol. 1, Number 2, Summer 2010.
⢠Verweigerter gemeinsamer Neuanfang â Abwicklung und Entsorgung statt Nutzung und Ausbau zukunftsfähiger Potenziale der DDR-Wirtschaft. In: Jahrbuch fĂźr Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung. 2010/I.
⢠Democratic socialism â the programmatic goal of the Left Party (DIE LINKE) in Germany. Thesen fĂźr eine internationale Konferenz in Sozhou (China) 2011.
⢠Freihandel und Machtverhältnisse. Zur Kritik klassischer Freihandelstheoreme. In: Zeitschrift Marxistische Erneuerung. Nr. 98, Juni 2014.
⢠Bilateralismus â Multilateralismus â Supranationalismus â Nationalismus: Befunde im Vergleich von RGW und EWU. In: Forschungsinstitut der Internationalen Wissenschaftlichen Vereinigung Weltwirtschaft und Weltpolitik e. V. Berlin, Berichte. Juli 2011.
⢠Wider den Marktradikalismus â Herausforderungen fĂźr Ăśkonomische Theorie und Linke WirtschaftspoLitik. (PDF; 664 kB) In: Wider den Marktradikalismus. Rosa-Luxemburg-Stiftung GmbH, 1. Juli 2018, abgerufen am 25. Januar 2024.
⢠Grund und Boden gehĂśren in GemeineigentumVorschläge fĂźr eine soziale Bodenordnung, 36 S., In: Heft 226 der Reihe Pankower Vorträge von Helle Panke e. V. â Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, verĂśffentlicht auf zeitschrift-luxemburg.de, Februar 2022.
Literatur
⢠Helmut Mßller-Enbergs: Luft, Christa. In: Wer war wer in der DDR? 5. Ausgabe. Band 1. Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4.
Weblinks
⢠Biografie beim Deutschen Bundestag
⢠Christa Luft im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
⢠Chronik-Biographie: Christa Luft (Chronik der Wende)
⢠Literatur von und ßber Christa Luft im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Findbuch Prof. Dr. Christa Luft (1994 bis 2002), Archiv Demokratischer Sozialismus der Rosa-Luxemburg-Stiftung
⢠âNatĂźrlich habe ich gesehen, was in der DDR leider alles schiefläuft.â Interview im Deutschlandfunk.
⢠AndrÊ Brie zum 75. Geburtstag von Christa Luft
⢠âDas Alte des Westens wurde das Neue im Ostenâ von Christa Luft auf Bundeszentrale fĂźr politische Bildung vom 20. September 2020
⢠Vorlass BArch N 2591
Einzelnachweise
cite-note-11. â Berliner Zeitung. 28. April 1981, S. 4.
cite-note-22. â NatĂźrlich habe ich gesehen, was in der DDR leider alles schiefläuft. Deutschlandfunk, 29. Dezember 2011.
cite-note-33. â Christine Gohsmann, Stefanie Grunack, Katharina KĂśpping, Marcel Ruhl, Jan Runkwitz, Jochen Weichold, Udo Wolter: Findbuch PDS im Dt. Bundestag (1998-2002). (PDF) In: Findbuch 09. Rosa-Luxemburg-Stiftung, 2010, S. 809ff, abgerufen am 6. Januar 2024.
cite-note-44. â Neue Kolumne im ÂťndÂŤ In eigener Sache, auf nd-online, vom 6. August 2012.
cite-note-programmatische-eckpunkte-teil-iii-55. â Programmatische Eckpunkte, Teil III âUnsere Alternative: Soziale, demokratische und friedensstiftende Reformen zur Ăberwindung des Kapitalismusâ (Memento vom 25. Dezember 2010 im Internet Archive)
cite-note-66. â Christa Luft aus der Linkspartei ausgetreten. In: nd-aktuell.de. 6. Januar 2022, abgerufen am 24. Januar 2024.
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